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Der Gesellschafter – Geschäftsführer (GGF)

Der Gesellschafter – Geschäftsführer (GGF)

Wenn der Gesellschafter-Geschäftsführer (GGF) einen kleineren Anteil als 50 % hat, wird er grundsätzlich versicherungspflichtig.  Wenn der GGF versicherungspflichtig ist, muss er also in die

  • gesetzliche Rentenversicherung
  • gesetzliche Krankenversicherung
  • gesetzliche Unfallversicherung
  • gesetzliche Pflegeversicherung und
  • Arbeitslosenversicherung

einzahlen. Ausgenommen können hier Familien GmbHs sein oder Unternehmen mit einem sehr hohen Risiko. Ein GGF ist also demzufolge nicht versicherungspflichtig, wenn er Alleingesellschafter oder Mitgesellschafter mit einem Gesellschaftsanteil in Höhe von 50 % ist.

Bevor Sie hier aber eine Entscheidung treffen, sollten unbedingt ein paar Punkte und Faktoren sorgfältig geprüft werden. So sollte man klären, ob es Versorgungslücken zum Beispiel in der Berufsunfähigkeit gibt. Sie fragen sich jetzt sicherlich, warum das wichtig sein könnte?

Sollten gesundheitliche Probleme bekannt sein, zum Beispiel Bandscheibenvorfall, Kreuzbandriss, Asthma? Oder gab es schon eine Psychotherapie? Eventuell wird es bei einer Berufsunfähigkeitsversicherung zu Ausschlüssen kommen oder sogar zur Ablehnung. Somit könnte ein Antrag auf Versicherungspflicht für Selbstständige die Alternative sein. Weitere Themen könnten sein:

  • PKV versus GKV
  • 55 Jahre zurück in die PKV

Ohne Statusantrag kann die Agentur für Arbeit einen Antrag auf Arbeitslosengeld wegen Selbstständigkeit ablehnen. Die vorherigen Sozialversicherungsbeiträge für die Agentur für Arbeit wären umsonst eingezahlt und würden nur für die letzten 4 Jahre erstattet. Ich habe 2010 gegen eine Ablehnung des Arbeitslosengeldes für einen Selbstständigen einen Widerspruch eingereicht.

Diese und viele andere Themen müssen Sie unbedingt beachten. Hierzu ist es sinnvoll, sich einen Profi zur Seite zur nehmen, der Ihnen bei diesen sehr wichtigen Entscheidungen für die Zukunft mit Rat und Tat zur Seite steht.

Kurzübersicht der möglichen Beratungsthemen:

  • Sozialversicherung von Ehegatten und Familienangehörigen: Beitragsfalle „Mitunternehmer“
  • Geschäftsführer einer GmbH: Kriterien für die Sozialversicherungspflicht
  • Als Rentner in die gesetzliche Krankenversicherung: Voraussetzungen für den Anspruch auf Pflichtversicherung
  • Sozialversicherungspflicht für UG- und GmbH-Gesellschafter
  • Wer früh die Steuererklärung macht, kann GKV-Beiträge sparen
  • Krankengeld für freiwillig versicherte Selbstständige
  • Wann macht die private Krankenversicherung Sinn für Selbstständige?
  • Krankenkassenbeiträge für Selbstständige – Nachforderungen sind nur ausnahmsweise erlaubt
  • Beitragsfreie Krankenversicherung für Selbstständige: Familienversicherung als Starthilfe für Gründer
  • Gesetzliche Krankenversicherung: Beitragsentlastung für freiwillig versicherte Selbstständige bei Auftragsflaute
  • Gesetzlich krankenversichert, trotzdem Privatpatient – das geht: So funktionieren Erstattungsprinzip und Zusatzversicherung
  • Krankenkassenbeiträge für Selbstständige: Seit 2018 sind Nachforderungen und Erstattungen möglich
  • Von der PKV per Familienversicherung sicher in die GKV – auch ab 55 Jahren
  • Keine Krankenversicherung? Bis Jahresende 2013 ohne Beitragsnachzahlung zurückkehren
  • Rückkehr in die gesetzliche Krankenversicherung
  • Arbeitslosenversicherung für Selbstständige
  • Freiwillige Arbeitslosenversicherung für Selbstständige: Reform 2011
  • Sozialgericht: Beitrittsfrist-Verkürzung zur Arbeitslosenversicherung für Selbstständige ist verfassungswidrig
  • Achtung! Scheinselbstständigkeit

Egal welchen Grund Sie haben, wir freuen uns auf Sie. Wir stehen Ihnen von Anfang an professionell zur Seite, denn es gibt einiges zu beachten, damit der Wechsel auch reibungslos funktioniert.

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