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Wenn das Finanzamt mal wieder das Arbeitszimmer prüft

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Wenn das Finanzamt mal wieder das Arbeitszimmer prüft

Wenn Sie erstmals Werbungskosten für Ihr Arbeitszimmer steuerlich geltend machen möchten, könnte es sein, dass das Finanzamt einen Fragebogen zu Prüfung losschickt. Es muss sichergestellt sein, dass alle Voraussetzungen für die steuerliche Anerkennung erfüllt sind.

Der Fragebogen enthält folgende Fragen

  • Wann und in welchem Umfang wird das Arbeitszimmer beruflich genutzt?
  • Wie viele Zimmer hat Ihre Wohnung?
  • Wie hoch sind Miete und Nebenkosten?
  • Welche Tätigkeit üben Sie aus?
  • Wie viele Personen leben in der Wohnung?
  • Wer nutzt neben Ihnen das Arbeitszimmer (z.B. Ehepartner oder Kinder)?
  • Wie ist das Arbeitszimmer eingerichtet?
  • Sind Sie mit einer Besichtigung einverstanden?
  • Liegt das Arbeitszimmer im eigenen Haus oder in einer Mietwohnung?

 

Im eigenen Interesse sollten die Fragen des Finanzamtes beantwortet werden, weil sonst die Kosten fürs Arbeitszimmer gestrichen werden können. Es ist auch möglich, die Fragen in einem selbst formulierten Schreiben zu beantworten.

Ortsbesichtigung

Wenn das Finanzamt vermeintliche Ungereimtheiten in Ihrer Steuererklärung findet, ist der Finanzbeamte berechtigt, eine Besichtigung einzuberaumen.Im Normalfall werden Sie vorher informiert, aber manchmal erhalten Sie auch überraschenden Besuch.

Wenn Sie dem Prüfer den Zutritt verweigern, müssen Sie natürlich damit rechnen, dass die Kosten nicht anerkannt werden.Also dem Prüfer lieber einen Blick in das Arbeitszimmer gönnen.

Natürlich sollte der Finanzbeamte zu üblichen Arbeits- und Geschäftszeiten die Örtlichkeit prüfen. Keinesfalls an Sonntagen oder Feiertagen. Dann wäre er nicht dazu berechtigt, Kosten abzulehnen oder zu kürzen. Im Übrigen sollten im Arbeitszimmer keine privaten oder persönlichen Sachen untergebracht sein.